(1) Geräteauswahl. Bei der Auswahl pharmazeutischer Geräte gibt es einige Probleme, wie z. B. die Auswahl nach Erfahrung (ohne tatsächliche Berechnung oder mit unzureichender Datenberechnung), das blinde Streben nach Fortschritt und die unzureichende Untersuchung physikalischer Daten, was die Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit der Geräte ernsthaft beeinträchtigt.
(2) Geräteinstallation und Schulung. Bei der Installation pharmazeutischer Anlagen wird häufig der Baufortschritt im Vordergrund gestellt, die Bauqualität jedoch vernachlässigt, was später zu höheren Wartungskosten führt. Zudem birgt eine unzureichende Schulung des Wartungs- und Bedienungspersonals Risiken für das Management und die Instandhaltung der Anlagen.
(3) Unzureichende Investitionen in Management und Instandhaltung der IT-Systeme. Obwohl viele Unternehmen heutzutage der Anlagenverwaltung und -instandhaltung sowie der Verwaltung und Erfassung der grundlegenden Anlagenparameter große Bedeutung beimessen und bereits einige Maßnahmen ergriffen haben, bestehen weiterhin Probleme. Dazu gehören beispielsweise die Schwierigkeit, kontinuierliche Wartungsdaten bereitzustellen, und das Fehlen aussagekräftiger Spezifikationsinformationen für pharmazeutische Anlagen, wie etwa Spezifikationen und Zeichnungen. Diese unsichtbaren Hindernisse erschweren Anlagenverwaltung, -instandhaltung und -modernisierung zusätzlich.
(4) Managementsystem. Das Fehlen eines effektiven Managementsystems und geeigneter Managementmethoden führt dazu, dass das Management des Wartungspersonals für pharmazeutische Anlagen unzureichend ist, die Arbeit des Wartungspersonals nicht standardisiert ist und der Management- und Wartungsprozess für pharmazeutische Anlagen versteckte Sicherheitsrisiken birgt.
Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2020

